30.09.2022
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Unterstützung für fertigungsgerechte Bleche in SOLIDWORKS.

In der Blechumgebung von SOLIDWORKS gibt es einige nützliche Dinge, die es lohnt zu wissen. In diesem Blog-Beitrag erklären wir die „Blechlehrentabellen“.

In der Blechumgebung gibt es einige nützliche Dinge, die es lohnt zu wissen. In diesem Blog-Beitrag erklären wir die „Blechlehrentabellen“.

In der Dropdown-Liste den Punkt „Blechlehrentabelle“ wählen.

Was ist denn überhaupt eine solche Blechlehrentabelle? Es ist eine Tabelle, welche zu einem Material und einer Blechdicke die verfügbaren Biegeradien definiert. Diese werden dann als Vorgaben im Blechbefehl verfügbar. Somit kann gewährleistet werden, dass eine Blechkonstruktion die mit den in der Fertigung vorhandenen Werkzeugen machbaren Biegeradien bekommt.

SOLIDWORKS stellt einige solcher Tabellen exemplarisch zur Verfügung, die für die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Diese befinden sich im Installationsverzeichnis von SOLIDWORKS. Über die Systemoptionen gehen Sie in der linken Liste auf den Punkt „Dateipositionen“ und wählen rechter Hand in der Dropdown-Liste den Punkt „Blechlehrentabelle“ aus. Dort ist der Pfad für die Anwendung hinterlegt.

In unserem Beispiel sind dies mehrere Pfade. Sinnvoll ist hier auch ein Netzwerkpfad, auf den auch andere CAD-Anwender zugreifen können. Im nächsten Schritt gehen wir auf den Aufbau der Tabelle ein. Hier dient uns die im Screenshot markierte Datei als Vorlage.

Mitgelieferte Blechlehrentabellen im SOLIDWORKS-Installationsverzeichnis

Der Aufbau der Excel-Tabelle ist simpel. Der erste Teil beinhaltet allgemein gültige Einstellungen wie den Typ, die Einheit und einen K-Faktor (zur Berechnung der richtigen Abwicklungslänge). Im zweiten Teil der Tabelle werden die Blechlehren für die entsprechenden Blechdicken mit den verfügbaren Radien definiert.

Aufbau einer Tabelle
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